Dialog · 08. Oktober 2020
Folgende Fragen sind nicht wörtlich, sondern gekürzt oder in eigenen Worten sinngemäß wiedergegeben. Zum besseren Verständnis wurde sie auch teilweise neu sortiert und in Gruppen zusammengefasst.
Notizen · 27. Mai 2020
Wir leben in unsicheren Zeiten. Wir leben immer in unsicheren Zeiten, doch derzeit wird uns diese Tatsache richtig bewusst. Das macht Angst. Angst gründet immer in der Furcht, das zu verlieren, was wir für unser Ich oder das Ich der anderen halten. Angst ist immer die Angst vor dem Tod des Ich. Wenn wir mit unserer Angst umgehen, stoßen wir also immer auf die Frage nach unserem Ich. Wir kommen nicht darum herum. Was ist das, was da vermeintlich gefährdet ist? Was ist das, was vom Tod...

Notizen · 14. März 2020
Im Teil 1 dieses Beitrages zur Selbsterforschung wurde gezeigt, wie durch experimentelle Untersuchung unserer Wahrnehmungen das gegenwärtige bezeugende Bewusstsein als Ich-Identität wiedererkannt werden kann. Unter Bewusstsein wird hier das unveränderliche reine Gewahrsein der eigenen Anwesenheit als Zeuge aller Erfahrungen verstanden. Die bezeugten Bewusstseinsinhalte umfassen dagegen sämtliche wechselnden objekthaften Erfahrungen wie Gegenstände, Gedanken und Empfindungen. Auf dem Weg...

Notizen · 13. März 2020
Die Selbsterforschung oder der "direkte Weg" ist eine uralte Praxis, die insbesondere im indischen Advaita-Vedanta gepflegt wurde. Selbsterforschung heißt: Ergründen-wollen, was wir genau meinen, wenn wir uns selbst mit „Ich“ bezeichnen. Hierbei zeigt sich, dass die Natur dieses „Ich“ zeitlos ist und unabhängig von kulturellen oder religiösen Ansichten. Daher lässt sich die Selbsterforschung vom Ansatz her gut an das im Westen vorherrschenden wissenschaftlichen Weltbild anpassen,...

Notizen · 15. Januar 2020
Zitate mit kurzen Textausschnitten aus ICH - WER IST DAS? Siehe auch www.instagram.com/peter_pfrommer

Notizen · 17. Dezember 2019
Selbsterforschung kann an jedem Ort und in jeder Situation durchgeführt werden. Sie benötigt keine besonderen Voraussetzungen. Das erforderliche Laboratorium und der Versuchsaufbau sind jederzeit verfügbar. Benötigt werden lediglich ein beliebiges Objekt und das Selbst. Viele Meditationen verwenden den Atem bzw. die Atembeobachtung als Anker um den Geist zu beruhigen und den Körper zu entspannen. Das funktioniert erfahrungsgemäß recht zuverlässig. Allerdings stellt der Atem nach wie vor...
Dialog · 27. November 2019
Hallo Her Pfrommer, erneut lese ich in Ihrem Buch "ICH - WER IST DAS", langsam meine ich es auch zu verstehen. Gleichzeitig lese ich sehr viel über Nahtoderlebnisse. Hier wird ja berichtet, wie das Bewusstsein aus dem Körper tritt und sich betreffende Personen selbst und ihr Umfeld beobachten können. Ich zweifele nicht an diesen oft übereinstimmenden Berichten, u. a. auch von Kindern. In diesen Momenten fühlen sich diese Menschen als materieloses Bewusstsein, haben aber immer noch ein...
Dialog · 25. Oktober 2019
Neben den klassischen nondualen Lehren, z.B. des Advaita Vedanta, etablieren sich zunehmend Strömungen, die eine noch rigorosere „ichlose“ Haltung zur Schau stellen. Eine einheitliche Bezeichnung für diese Lehren gibt es meines Wissens noch nicht. Manchmal wird die Haltung als Neo-Advaita bezeichnet. Man könnte sie auch „Radikale Ichlosigkeit“ oder „Nichts-Yoga“ nennen. In Ermangelung an Begriffen benutze ich im Folgenden die Abkürzung LVL (Lehre vom Leeren). Als Beispiel für...
Notizen · 22. September 2019
Der erste Entwurf des Buches „Ich – wer ist das? – Eine Expedition zum Selbst“ sah ein Kapitel zum Thema „Mit leidvollen Gefühlen umgehen“ vor. Die Inhalte wurden in der Endfassung des Buches sinngemäß an anderer Stelle untergebracht, so dass das Kapitel wegfiel. Da der Text für sich genommen aussagekräftig ist, wird er im Folgenden ohne weitere Aufarbeitung präsentiert.
Dialog · 01. Mai 2019
Folgende Fragen sind nicht wörtlich, sondern gekürzt oder in eigenen Worten sinngemäß wiedergegeben. Zum besseren Verständnis wurde sie auch teilweise neu sortiert und in Gruppen zusammengefasst.

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